Einhorn_Logo

 

    Uhren des 16. - 19.Jh
       www.Einhorn.ch

       Wand-Uhren aus Privatsammlung zu verkaufen



Morezuhr Type Mayet, Messing Zifferring Preis CHF 2900.-  
Morez-Uhr Nr. ZR101

Morezuhr mit Zifferring 1 Zeiger ca. 1720 1730
Comtoise Mayet type eenwijzerige comtoise messing cijferring 1720 1730
Herkomst Frankrijk Jura 1 wijzer


Berner Holzräderuhr Preis CHF 4800.-
Berner Holzräderuhr Uhr Nr. H201

Museale Holzräder-Gewichtsuhr, Meister unbekannt, Schriftzeichen MHB,
Herkunft: Bern, Berner Oberland
Zifferring Metall gemalt
Eckverzierungen: aufgesetzte Putten
Pendel: Vorderschwinger
Gehwerk, Stunden-Schlagwerk, Viertelstunden-Schlagwerk
Grosser Windfang auf Gehäuse-Rückseite
Alle Räder aus Holz (Ausnahme Hemmungsrad)
Feingearbeitete Seitentürchen zeigen das grosse Können und die Liebe zum Detail des Meisters
Zustand: unrestauriert, wie gefunden

 
 
 
Neuenburger Wanduhr  Preis CHF 1800.-
Neuenburge Wanduhr mit Gewichten

Gehwerk und Stundenschlagwerk
Langes Pendel (fehlt)
Zustand: unrestauriert

 

 
Barockuhr mit Eisenzifferblatt Eisenuhr Preis CHF 8700.-
Eisenuhr mit Barock-Zifferblatt aus Eisen

Eisenuhr mit Viertelstundenschlagwerk auf zwei Glocken.
Reich durchbrochenes Eisenzifferblatt fein gearbeitet und bemalt.

 
Berner Wanduhr HY Stambach Kleindietwil Emmenthal verkauft
Berner Wanduhr mit Viertelstundenschlag

signiert  HY Stambach (Stampbach) 1780
(Kleindietwil, Emmental, Schweiz)
Hans Jacob Stambach
Die Uhr hat ein
- Gehwerk mit zwei Zeigern
- Viertelstunden-Schlagwerk auf kleine Glocke
- Stundenschlagwerk auf grosse Glocke
- Weckerwerk

Der Zinnzifferring ist auf einer bemalten Eisenplatte
montiert. (Malerei original erhalten)
Eine Messingscheibe erlaubt das Einstellen des Weckers.
Die Uhr ist in einem aussergewöhnlich guten originalem Erhaltungszustand -> Museumsstandard


   


kleine Eisenuhr Preis CHF 1700.-
Kleine Turmuhr mit Eisenrädern
Renaissance Eisenuhr Eisenräder vier Speichen verkauft
Kleine Renaissance-Uhr mit Eisenrädern
ca. 1700


Morezuhr Cartouchen 25 Teile Preis CHF 3100.-

Cartouchen Uhr 2 Zeiger mit 13 emaillierten Teilen

Cartouchenuhr Email-Cartouchen blau
Mouvement 18 éme cadran cartouches bleu

 
 
 
Morbier Einzeiger Messing Fronton gesägt Preis CHF 2900.-
Cartouchen Uhr 1 Zeiger mit 12 emaillierten blauen Cartouchen

Cartouchenuhr Email-Cartouchen blau
Mouvement 18 éme cadran cartouches bleu


Frühe Laternenuhr mit Eisenrädern Preis CHF 2900.-  
Laternen-Uhr Nr. LF202

Französische Laternen-Uhr
Räder aus Eisen (sehr selten!)
Höhe Gesamt Zustand unrestauriert

Preis CHF 1800.-
Laternen-Uhr Nr. LF201

Französische Laternen-Uhr (Normandie)
Eisengestell
2 Eisenzeiger
Höhe Gesamt: 210 mm
Zifferblattdurchmesser: 310 mm
Zustand unrestauriert

Französische Laternenuhr  Preis CHF 2200.-
Laternen-Uhr Nr. LF103

Französische Laternen-Uhr
Zifferblatt Fayence (JN2)
Gehwerk, Schlagwerk, Weckerwerk
Höhe Gesamt: 325 mm
Zifferblatt Durchmesser 212 mm
Gehäuse breite 128 mm
Gehäuse Höhe 281 mm (Pfeiler)
Gehäuse Tiefe 126
Zustand unrestauriert

   
Pariser Laternenuhr mit drei Glocken Viertelstundenschlag verkauft

 

Holzräderuhren wurden in der Schweiz in verschiedenen Bergtälern durch kleinere Werkstätten mit deren Meistern hergestellt. Besonders bekannt sind dabei die "Davoser Holzräderuhr" aus dem Sertigtal, "Berner-Holzräderuhr und Brienzer-Holzräder-Uhr", "Toggenburger-Uhr" vom Hemberg, "Appenzelleruhr". Schweizer Holzräderuhren wurden in kleiner Anzahl einzeln gefertigt und sind dementsprechend selten anzutreffen.

Legende zur Entstehung der Morez- Comtoise- oder Morbier-Uhr
Es gibt verschiedene Legenden über die Familie MAYET.
Ignace MAYET lebte 1660 in Morbier.
Er hat für ein lokales Kloster eine Kopie einer Turmuhr aus Holz hergestellt. Um die neue Turmuhr dauerhafter zu machen und auf Grund seiner Ausbildung als Eisen-Schmied verwendete er als Ausgangs-Material Eisen. Die als Kopie gebaute Uhr aus Eisen funktionierte zur vollen Zufriedenheit des Klosters. Nach diesem ersten Erfolg baute er mehrere Turmuhren und später nach der Einführung des Pendels soll die erste Zimmeruhr ebenfalls aus Eisen entstanden sein.
Die Erfolge mit Zimmeruhren veranlasste die Mayets eine Arbeitsteilung in der ganzen Region zu organisieren. Es gab schlussendlich Giesser für Glocken und Räder, Räderhersteller, Zifferringhersteller etc. und schlussendlich die Uhrmacher, welche aus den Einzelteilen eine funktionsfähige Uhr zusammenbauten und justierten. Es entwickelte sich in der ganzen Region ein Uhrmachergewerbe mit professioneller Arbeitsteilung. Die Zulieferanten waren zumindest in den Anfängen hauptsächlich Bauern welche sich mit dem neuen Nebenerwerb vor allem im langen Winter einen Zusatzverdienst erarbeiteten.
Nachfahren des Gründervaters Ignace MAYET, lebten in Morez, Foncine, Bellefontaine.

Die Uhren aus dem französischen Jura, sind unter verschiedenen Namen bekannt:
Morezuhren, Morbier, Burgunderuhr, Comtoise, Comtoiseruhr, Hähnchenuhr, Hähnchen Uhr, Hahnenuhr, Hahnen Uhr, Coque, Cuvette, Cuvettenuhr, Cartouchenuhr, Cartouchen Uhr, Cuvetten-Zifferblatt, Morez Wanduhr mit Blechverzierung, pendule, pendules, horloge, horloges, horloger, comtoise clock, clocks, Wanduhr mit Messingziffering oder Zinnziffer-Ring, Messingreif, Zinnreif,
Die verschiedenen Bezeichnung ergeben sich aus der Herstellungs-Region im französischen Jura nahe der Grenze zur Schweiz, aus den über die verschiedenen Epochen wechselnden Verzierungen oder Zifferblatt-Umrandungen und aus den über die Entwicklungsgeschichte hinweg wechselnden Zifferblätter.
Morezuhren der ersten Epoche hatten einen Zeiger und zur Stunden- und Halbstundenanzeige Zifferringe aus Messingblech oder seltener aus Zinn mit handgravierten römischen Ziffern.
Als es gelang kleine Kupferplättchen zu emaillieren entstanden die ersten Cartouchen-Uhren (= Kartuchen oder Kartuschen).
Kartuschenuhren haben in der früheren Einzeiger-Ausführung zwölf emaillierte Cartouchen.
Mit dem Übergang zu Zweizeiger Uhren gab es zwölf 24 und 25 teilige Kartuschenuhren.

Durch die Verbesserung der Emailliertechnik wurde es möglich grössere Flächen fehlerfrei zu Emaillieren und damit sogenannte Cuvette- das heisst doppel bombierte Zifferblätter herzustellen. Solche Cuvette-Zifferblätter wurden sowohl für Einzeiger wie auch für Zweizeigeruhren emailliert. Für Einzeiger-Uhren dürften diese Emaille-Zifferblätter in den meisten Fällen einen bereits bestehenden Zifferring aus Zinn oder Messing abgelöst haben. Die Uhren wurden in der damaligen Zeit modernisiert. Dies geschah vor allem um die Ablesbarkeit deutlich zu verbessern

In den Anfängen - circa 1740 - kauften die Uhrmacher aus dem Comtoise die Emaille-Teile in Le Locle und La Chaux de Fonds in der Schweiz. Im Jahre 1755 begann der Emailleur David Henri Huguenin d'Otrand aus Le Locle nach seiner Ansiedelung in Morez mit der Herstellung von Emaille-Zifferblättern.

Französische Laternenuhren haben kaum eine Verwandtschaft zu den Uhren aus dem Comtoise (Morez). Die Laternenuhren sind eine eigenständige Entwicklung die je nach Herkunftsregion unterschiedliche Merkmale aufweisen. Die meisten dieser Uhren haben jedoch ein offenes Räderwerk mit hintereinander angeordnetem Gehwerk, Schlagwerk und in selteneren Fällen Viertelstundenschlagwerk.
Die meisten Laternenuhren haben Räder aus Messing. Es gibt wenige sehr frühe Uhren mit Eisenrädern. (seltene Sammlerstücke)
Das eigentliche Gestell ist bei Uhren aus der Normandie aus Eisen gefertigt bei Uhren aus der Region Paris und aus dem Süden Frankreichs jedoch meist aus Messing.
Die Zifferblätter variieren über die Entstehungs-Zeit, angefangen mit Zifferring aus Zinn, oder -Messing, Messingzifferblatt, Cartouchen-Zifferblatt, Fayence-Zifferblatt.
Die Verzierungen über dem Zifferblatt sind aus hand-graviertem Messingblech, Bekrönung aus Messingguss, getriebene oder geprägte Bekrönung aus Messing.
Die Laterneuhren wurden oft in Holzkästen oder Geschirrschränken mit Uhrenabteil eingebaut um sie vor Staub und sonstiger Verschmutzung zu schützen.
Laternenuhren haben meist eine Gangdauer von zwölf oder 24 Stunden und werden meist über eine Kordel oder Kette mit Gewicht und kleinem Gegengewicht angetrieben.

French Lantern clock:
They do not really relate to the Morbier or Comtoise clocks, but they have been built in other regions of France. Most of them have an open case with the trains of the wheelwork behind each other. The cages of the Lantern Clocks made in the Normandie are very often made of iron. The lantern clocks made in the South of France or in the Paris area have mostly been made with a brass cage. Only very early French Lantern Clocks have their wheels made of iron.
The clock dial is made of Faience, of brass or has enamelled cartouches. Depending on the age they have one or the later have two hands.

Les horloges lanterne francaise n'ont pas un lien de parenté avec les horloges Comtoise (Morez). Les horloges lanterne sont un développement autonome dépendante de la région d'origine. Ils présentent des caractéristiques différentes. La plupart de ces horloges ont une cage ouvert et des roues après l'autre: mouvement, sonnerie des heures et plus rarement sonnerie les quarts.
La plupart des horloges lanterne ont des roues en laiton. Il ya peu des horloges très tôt avec des roues en fer. (rares pièces de collection)
Les cadrans étais fait d‘une cercle d'étain, ou de laiton, un cadran laiton, cadran-Cartouche, ou des cadrans en Fayence.
Les décorations sur le cadran sont en tôle de laiton gravé, couronnement de laitons.
Les horloges lanterne ont été souvent dans des boîtes en bois ou des armoires pour la vaisselle.

Comtoises Comtoiseklokken franse klokken Franche-Comté Morez haan
Comtoise Mayet-type Herkomst Frankrijk Jura

Literatur:
Maitzner F./Moreau J. La Morbier, La Morez
Bollen Ton: Comtoiseklokken
Schmitt Gustav: Die Comtoise-Uhr
Nemrava S.Z.: The Morbier 1680 - 1900
Siegfried Bergmann Comtoise Uhren
Tardy: La pendule francaise
Baillie G.H: Watch- & Clockmakers of the world
Ton Bollen: Franse Lantaarn Klokken (Französische Laternenuhren)